Katholische Windhunde

Einladung zum Sommerfest

am Mo 27 Jun 2011 um 11:24 Uhr erstellt: .. Geschrieben in Rund um St. Felix .. 0 Kommentare .. Link


Felixfest 2011

am Di 24 Mai 2011 um 12:08 Uhr erstellt: .. Geschrieben in Rund um St. Felix .. 0 Kommentare .. Link

Leider gibt es von mir heuer keine Fotos vom Felixfest...ich bin nicht dazugekommen.

Aber auf der Seite unserer Lokalzeitung gibt es eine ganze Reihe Fotos vom Festgottesdienst am Sonntag zu sehen.

Oberpfalznetz - Felixfest 2011

Mir gefallen die Bilder mit den Kindern vorne im Altarraum beim Friedensgruss am besten.

 Nachtrag: Auch Herr Paetzolt hat Bilder auf der Seite unserer Pfarreiengemeinschaft veröffentlicht: Bilder Felixfest



Hallelu, Hallelu, Halleluja - Faschingssonntag 2011

am So 6 Mär 2011 um 15:22 Uhr erstellt: .. Geschrieben in Rund um St. Felix .. 0 Kommentare .. Link

Liturgiepuristen bitte weggucken !!

Mittlerweile fast traditionell gab es am heutigen Faschingssonntag in der Klosterkirche St.Felix wieder einen Kindergottesdienst, zu dem natürlich auch alle Erwachsenen herzlich eingeladen waren.

"Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen."

Wie jedes Jahr wurde die Messe von den Ministranten von St. Felix gestaltet. Da gab es auch unmittelbar vorher noch einiges zu bereden.

Die Mini-Band spielte fröhlich - und kräftig - auf.

Wie jedes Jahr gab es Besuch von den Clowns Ping und Pong, die "Neuzugang" Joan mitbrachten.

Ping und Pong hatten heuer ihren letzten Auftritt...aber Joan kündigte schon an nächstes Jahr mit einem anderen Mini das beste Clownspaar des 3. Jahrtausends zu werden. Wir dürfen gespannt sein.

Die Messe war gut besucht...

...und zwischen all den vielen großen Leuten waren ganz, ganz viele kleine versteckt.

Und díe durften zum Friedensgruss natürlich nach vorne kommen.

Nach einer sehr fröhlichen und nicht minder "frommen" guten Stunde wurden die Kirchenbesucher wieder entlassen...viele davon, vor allem die kleinen, mit einer bunten, roten Clownsnase.

Eine Erkenntnis des heutigen Tages:Im Fasching als Prinzessin oder Cowboy gehen ist völlig zeitlos.

In diesem Sinne: Helau !!



Kindergottesdienst am Faschingssonntag

am Mo 28 Feb 2011 um 16:58 Uhr erstellt: .. Geschrieben in Rund um St. Felix .. 0 Kommentare .. Link

Liebe Kinder !! Endlich ist es wieder soweit !!  

Die hl. Messe um 10 Uhr wird wie immer am Faschingssonntag von den Minis von St. Felix gestaltet. Ihr seid alle herzlich eingeladen mitzufeiern. Bitte kommt kostümiert und geschminkt:

                Es ist Fasching !!

 Gott selbst ist der Grund unserer Freude - IHN wollen wir in unserer Mitte feiern!!!

Natürlich sind nicht nur die Kinder herzlich eingeladen.

Sonntag, 06.03.2011 um 10 Uhr in der Klosterkirche St. Felix in Neustadt a.d. Waldnaab.



Der vierte König

am Do 6 Jan 2011 um 17:50 Uhr erstellt: .. Geschrieben in Rund um St. Felix .. 0 Kommentare .. Link

Die Legende vom vierten König

Ausser Caspar, Melchior und Balthasar war auch ein vierter König aus dem Morgenland aufgebrochen, um dem Stern zu folgen, der ihn zu dem göttlichen Kind führen sollte. Dieser vierte König hieß Coredan. Drei wertvolle rote Edelsteine hatte er zu sich gesteckt und mit den drei anderen Königen einen Treffpunkt vereinbart. Doch Coredans Reittier lahmte unterwegs. Er kam nur langsam voran, und als er bei der hohen Palme eintraf, war er allein. Nur eine kurze Botschaft, in den Stamm des Baumes eingeritzt, sagte ihm, dass die anderen drei ihn in Betlehem erwarten würden. Coredan ritt weiter, ganz in seinen Wunschträumen versunken. Plötzlich entdeckte er am Wegrand ein Kind, bitterlich weinend und aus mehreren Wunden blutend. Voll Mitleid nahm er das Kind auf sein Pferd und ritt in das Dorf zurück, durch das er zuletzt gekommen war. Er fand eine Frau, die das Kind in Pflege nahm. Aus seinem Gürtel nahm er einen Edelstein und vermachte ihn dem Kind, damit sein Leben gesichert sei. Doch dann ritt er weiter, seinen Freunden nach. Er fragte die Menschen nach dem Weg, denn den Stern hatte er verloren. Eines Tages erblickte er den Stern wieder, eilte ihm nach und wurde von ihm durch eine Stadt geführt. Ein Leichenzug begegnete ihm. Hinter dem Sarg schritt eine verzweifelte Frau mit ihren Kindern. Coredan sah sofort, dass nicht allein die Trauer um den Toten diesen Schmerz hervorrief. Der Mann und Vater wurde zu Grabe getragen. Die Familie war in Schulden geraten, und vom Grabe weg sollten die Frau und die Kinder als Sklaven verkauft werden. Coredan nahm den zweiten Edelstein aus seinem Gürtel, der eigentlich dem neugeborenen König zugedacht war. "Bezahlt, was ihr schuldig seid, kauft euch Haus und Hof und Land, damit ihr eine Heimat habt !" Er wendete sein Pferd und wollte dem Stern entgegenreiten - doch dieser war erloschen. Sehnsucht nach dem göttlichen Kind und tiefe Traurigkeit überfielen ihn. War er seiner Berufung untreu geworden? Würde er sein Ziel nie erreichen?

Eines Tages leuchtete ihm sein Stern wieder auf und führte ihn durch ein fremdes Land, in dem Krieg wütete. In einem Dorf hatten Soldaten die Bauern zusammengetrieben, um sie grausam zu töten. Die Frauen schrieen und Kinder wimmerten. Grauen packte den König Coredan, Zweifel stiegen in ihm auf. Er besaß nur noch einen Edelstein - sollte er denn mit leeren Händen vor dem König der Menschen erscheinen? Doch dies Elend war so groß, daß er nicht lange zögerte, mit zitternden Händen seinen letzten Edelstein hervorholte und damit die Männer vor dem Tode und das Dorf vor der Verwüstung loskaufte. Müde und traurig ritt Coredan weiter. Sein Stern leuchtete nicht mehr. Jahrelang wanderte er. Zuletzt zu Fuß, da er auch sein Pferd verschenkt hatte. Schließlich bettelte er, half hier einem Schwachen, pflegte dort Kranke; keine Not blieb ihm fremd. Und eines Tages kam er am Hafen einer großen Stadt gerade dazu, als ein Vater seiner Familie entrissen und auf ein Sträflingsschiff, eine Galeere, verschleppt werden sollte. Coredan flehte um den armen Menschen und bot sich dann selbst an, anstelle des Unglücklichen als Galeerensklave zu arbeiten.

Sein Stolz bäumte sich auf, als er in Ketten gelegt wurde. Jahre vergingen. Er vergaß, sie zu zählen. Grau war sein Haar, müde sein zerschundener Körper geworden. Doch irgendwann leuchtete sein Stern wieder auf. Und was er nie zu hoffen gewagt hatte, geschah. Man schenkte ihm die Freiheit wieder; an der Küste eines fremden Landes wurde er an Land gelassen. In dieser Nacht träumte er von seinem Stern, träumte von seiner Jugend, als er aufgebrochen war, um den König aller Menschen zu finden. Eine Stimme rief ihn: "Eile, eile!" Sofort brach er auf, er kam an die Tore einer großen Stadt. Aufgeregte Gruppen von Menschen zogen ihn mit, hinaus vor die Mauern. Angst schnürte ihm die Brust zusammen. Einen Hügel schritt er hinauf, Oben ragten drei Kreuze. Coredans Stern, der ihn einst zu dem Kind führen sollte, blieb über dem Kreuz in der Mitte stehen, leuchtete noch einmal auf und war dann erloschen. Ein Blitzstrahl warf den müden Greis zu Boden. "So muß ich also sterben", flüsterte er in jäher Todesangst, "sterben, ohne dich gesehen zu haben? So bin ich umsonst durch die Städte und Dörfer gewandert wie ein Pilger, um dich zu finden, Herr?" Seine Augen schlossen sich. Die Sinne schwanden ihm. Da aber traf ihn der Blick des Menschen am Kreuz, ein unsagbarer Blick der Liebe und Güte. Vom Kreuz herab sprach die Stimme: "Coredan, du hast mich getröstet, als ich jammerte, und gerettet, als ich in Lebensgefahr war; du hast mich gekleidet, als ich nackt war!" Ein Schrei durchbebte die Luft - der Mann am Kreuz neigte das Haupt und starb. Coredan erkannte mit einemmal: Dieser Mensch ist der König der Welt. Ihn habe ich gesucht in all den Jahren. - Er hatte ihn nicht vergebens gesucht, er hatte ihn doch gefunden.

nach einer alten russischen Legende

 

 



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